Dich mach ich zu Kleinholz
Mit einer bärenstarken Mannschaftsleistung sicherte sich die zweite Herrenmannschaft die Tabellenführung in der Landesliga. Gegen den SV Deuchelried mussten sowohl die Spieler als auch das Material an ihre Grenzen gehen, und (leider) auch darüber hinaus...Die Doppel verliefen zu Beginn der Partie leider nicht so wie erhofft, da nur Louis Häußler und Marc Schickler einen Sieg verbuchen konnte. Die beiden anderen Staiger Doppel erwischten hingegen einen richtig miesen Tag und konnten nichts entgegensetzen.
Im vorderen Paarkreuz wurden sich dann die Punkte geteilt, nachdem Louis fehlerfrei und überzeugend seinen Kontrahenten in die Schranken wies. Marc kämpfte am Nebentisch gegen die drohende Niederlage, aber musste sich schlussendlich im Entscheidungssatz geschlagen geben. Die Führung für den SC Staig erkämpften dann Andreas Schill und Philipp Aßfalg, die an diesem Abend sicherlich die "speziellste Aufgabe" zu lösen hatten, denn Deuchelried trat mit starker, weiblicher Unterstützung an und das macht den ein oder andern männlichen Protagonisten immer ein wenig nervös. Philipp hatte hier aber kein Erbarmen und entmutigte seine Kontrahentin recht schnell mit seinen unangenehmen Aufschlägen. Andy musste sich ein wenig mehr strecken, ließ aber am Ende nichts anbrennen. Leider hielt die Staiger Führung nicht sehr lange... Lukas Aßfalg hatte leider gar keine Idee wie er mit dem Spielsystem seines Gegenübers umgehen solle und bei Sebastian Abele merkte man doch den Trainingsrückstand und die damit verbundenen Unsicherheiten. Somit ging man mit einem 4:5 Rückstand in die "zweite Spielhälfte", welche noch eine Überraschung bereithielt.
Eigentlich wäre die Partie nun schnell erzählt, denn (fast) alle Staiger meisterten ihre Aufgabe bravourös. Louis im Eiltempo. Marc mit kleinerem Disput mit seinem Gegner, aber auch erfolgreich. Philipp gnadenlos. Lukas wieder in der Spur und mit Fokus. Sebastian mit Ruhe und weniger Fehlern. Nur einer wollte sich nicht in diese Reihe einsortieren, so dass wir nun über den einsamen Schlägergriff sprechen müssen. Nein, dieser hat sich nicht von alleine vom Schlägerblatt getrennt, sondern er wurde gezwungen. Natürlich völlig unnötig und das wusste der Spieler auch sofort. Er entschuldigte sich aber auch umgehend bei allen Beteiligten, Respekt! Man darf aber auch nicht verschweigen wie es dazu kam. Nach einer gefühlten Stunde Schupfen und Kontern, bei eigenem Aufschlag, beim Stand von 9:10 im fünften Satz, einen Aufschlagfehler zu produzieren, würde vielleicht auch bei anderen Spielern einen gewissen "Hass" aufs Material hervorrufen. Wie gesagt, am Ende hatten sich alle wieder lieb, außer eben der Schläger 😉
Eigentlich war es ein nahezu perfekter Abend, denn jeder Spieler konnte etwas zum Mannschaftserfolg beitragen, es gab Spannung(en) und einiges ab Emotionen. Was möchte man mehr!? Die nächste Partie findet dann wieder in der Gemeindehalle Staig statt (21.02. um 17 Uhr), wenn es gegen den Tabellenletzten aus Baindt geht. Auch hier gilt es wieder voll bei der Sache zu sein.

