Eine Hand ist ihm nicht genug
Die zweite Herrenmannschaft geht einen weiteren Schritt in Richtung Meisterschaft, nachdem am Samstag die "Nachbarn" aus Laupheim mit 9:4 geschlagen wurden. Das Ergebnis ist sicherlich standesgemäß, wobei man vor der Partie mit mehr Gegenwehr gerechnet hatte.Die Doppel verliefen einmal mehr nicht so wie gewünscht, da nur das Spitzendoppel Huber/Schickler, mit viel Hängen und Würgen, gewinnen konnte. In den Einzeln wurde der kurzzeitige Rückstand aber umgehend korrigiert. Thomas Huber, Marc Schickler, Fynn Ugowski und Andi Schill ließen jeweils keinen Satzgewinn der Laupheimer zu. Vor allem die Leistung von Fynn und Andi an diesem Abend war bemerkenswert. Fynn einfach nur clever und Andi brachial! Das war richtig "geil" zum Anschauen und zwischendurch musste der ein oder andere auch ein wenig Schmunzeln. Sebastian Abele stellte im Anschluss mit etwas mehr Mühe, aber am Ende souverän, auf 6:2, bevor es Armin Prohaska leider nicht gelang die "perfekte Einzelrunde" zu finalisieren. Armin machte wirklich ein gutes und vor allem mutiges Spiel und das, obwohl er eine lange Wettkampfpause hinter sich hat. Leider musste er sich knapp im Entscheidungssatz geschlagen geben.
Thomas zeigte auch in seinem zweiten Einzel, dass er für die meisten Landesligaspieler einfach zu stark ist. Marc konnte dies leider nicht nachweisen und spielte deutlich unter seinen Möglichkeiten, so dass Laupheim zu ihrem vierten Punkt kam. Die Schlusspunkte setzten dann die überragenden Spieler des Abends, Fynn und Andi. Bei Fynn konnte man kaum dem Ball folgen, so schnell wurde hier gespielt und bei Andi... einfach nur krank! Es reichte ihm nicht seinem Gegner nur 9! Punkte im gesamten Einzel zu gönnen. Nein, er wechselte sogar einmal die Schlaghand, um den Ballwechsel zu beenden und das auch noch mit Erfolg! Unfassbar!!!
Am kommenden Samstag geht es dann zum Tabellenfünften nach Amtzell. Auch hier gilt es wieder konzentriert zu Werke zu gehen, um nicht vor den absoluten Kracherspielen gegen Ellwangen (2. Platz) und Ulm (3. Platz) unnötig unter Druck zu stehen.

